„Was wäre das für eine Welt, wenn es nur die Option gäbe, das Wahre zu sagen und die Kühe keine Glocken hätten“, aus Rauchertagebuch Nr. 62.

Der Ortstock heute morgen mit frischem Schnee.
Rüti, 24.4.2020
Die Wüechtenwand im Abendlicht am 24. April.
Ölarbeit Nr. 506, 115 x 180 cm mit Farbschicht 355 verdünnt und Wasser horizontal eingefüllt.
Gepresste Wasserarbeiten für einen neuen Prozess bereit machen.
Die Holzwannen für die Wasserzeichnungen von vielen Prozessen gezeichnet, ich wechsle den Plastikschutz aus.
Entfernte Plastikschütze von den Holzwannen.
Abtragungsvorgang bei den Wasserzeichnungen mit Wasser.
Wasserarbeiten der Witterung ausgesetzt. (24. 4. – 26.4.2020)

„Das Haus des Nachbarn gibt der Zeichnung Halt“, aus Rauchertagebuch Nr. 62

Schmelzwasser färbt den Quintnerkalk aus der Malmzeit (150 Mio. Jahre alt) ein.
22.4.2020.
Gefilterte Restschicht 355 auf Arbeit Nr. 512, 52 x 58 cm abgelegt.
Verdünnte Farbschicht 355 über Arbeit Nr. 466 gegossen.
Blick zum Bifertengletscher.
Eingiessen von Wasser, vermischt mit verdünnter Farbschicht 355 auf Arbeit 125 x 194 cm.
Diese Farbstimmung könnte die nächste Farbschicht Nr. 357 werden.

„Die Überwindung jetzt nicht weiter zu gehen“, aus Rauchertagebuch Nr. 62

Frühling am Rietstöckli auf 1848 Meter über Meer.
Rüti, 21.4.2020.
Mit Gartenharke horizontale Struktur auflösend, Arbeit an Nr. 466, 115 x 180 cm
Alter blühender Apfelbaum gegen den Chilchenstock.
Beendung des Pressvorgangs von Nr. 518 und Nr. 511, 155 x 170 cm.
Ergebnis wird sichtbar.
Wüechtenwand, Kalkbänder aus der unteren Jurazeit vor 200 Mio. Jahren. (Pangäa bricht auseinander)
Vorlesung, „Philosophie der Geschichte“ von Professor Dietmar Hübner, 2016.
Auftrag Farbschicht 356 mit Tuchstempel auf Nr. 493, 115 x 180 cm.
Morgensonne am vorderen Erlenberg.

„Gestischer Tödi, Zufriedenheit im Tun, im Ergebnis nicht an der Wirklichkeit“, aus Rauchertagebuch Nr. 62.

Tödi, das gelbliche Rötidolomitband scheint durch das Weiss des frischen Schnees.
Rüti, 18.4.2020.
Abtragung mit Handhobel an Nr. 466, 115 x 180 cm.
Auftragen von Farbschicht 356 auf Arbeit Nr. 466.
Bestäuben mit Eisenoxidschwarzpigmenten mittels Teesieb der Arbeit Nr. 466.
Abendlicht an der Wüechtenwand unterhalb von Braunwald..
Aus: Probleme des Utilitarismus, Bentham, Prof. Dietmar Hübner, Leibniz Universität Hannover, 2014.
Zwischen Schilt und Schwarzstöckli.

„Der Schnee, der überdeckt, ist in der Zeichnung offen gelassen“, aus Rauchertagebuch Nr. 62

Kleine Bewegungen am Sasberg.
Rüti, 16.4.2020
Arbeit Nr. 505, 180 x 310 cm, bearbeitet mit Gartenharke.
Spuren von Karminrotpigmenten, nach Bestäubung damit von Arbeit Nr. 505 mit Teesieb.
Die ersten Blätter am roten Haselbusch in meinem Garten.
Zustand vom Arbeitstisch am Abend.
Detail von Arbeit Nr. 467, 145 x 250 cm nach Bearbeitung mit Farbschicht Nr. 356.
Am Abend, Gemsistock, der sanfte Hügel des Malor und die Chamerstockkante.

„Die Anstrengung lange am Ort zu bleiben“, aus Rauchertagebuch Nr. 62

Ortstockflanke und Höch Turm erscheinen in der Sonne.
Rüti, 15.4.2020
Bifertenstock und die Ostflanke des Tödis heute Morgen.
Steinzeichnungen Versuchsanordnung für Art Safiental und Biennale Bregaglia
Das Archivpult: Jeder Vorgang am Bildträger wird hier auf A5 Archivkarten eingetragen.
Die gewohnten Geräusche von fallenden Steinen am Kirchenstock.
Wenig Wasser am Wasserfall an der Wüechtenwand.

„Manchmal schieben sich Gefühle störend zwischen Wahrgenommenem und Zeichnung“, aus Rauchertagebuch Nr. 62

Die Sonne geht rechts vom Ortstock unter.
Rüti, 14.4.2020
Schafwolle über den Wurzeln und Verpackungsfolie gegen die Frostnacht auf heute Mittwoch.
Ablagerung von Farbschicht 356 auf Holzträger Nr. 505, 180 x 310 cm gross.
Vorlesungsreihe von Prof. Dr. Hübner, Sommersemester 2014, Leibniz Universität Hannover
Abendlicht über dem Wald unterhalb der Schönau.
Anreibetisch für Buntfarben gereinigt.

„Nahe vom gebannten Glücklichsein“, aus Rauchertagebuch Nr. 62

In der Nacht hat es wenig geregnet, Blick gegen den Sasberg.
Im Mittelwald am Sasberg.
Durnachtal, 10. 4. 2020
Aus Begehung 115, Durnachtal, 10. 4. 2020, (aus 1003 Fotos), Blick zum Chilchenstock.
Begehung 115, Durnachtal, 10.4.2020, (aus 1003 Fotos).
Begehung 115, Durnachtal, 10.4.2020, (aus 1003 Fotos) Betonschwellen am Durnagel.
Begehung 115, Durnachtal,10.4.2020, (aus 1003 Fotos) Wurzelwerk umschlingt die Gesteine aus dem unteren Oligozän (ca. 30 Millionen Jahre alt.)
Begehung 115, Durnachtal, 10.4.2020, (aus 1003 Fotos) Blick auf den Hintersulzfirn auf 1900 Meter.
Begehung 115, 10.4.2020, (aus 1003 Fotos) im Hintergrund der Hausstock, die Glarner Hauptüberschiebung an ihm sichtbar.
Begehung 115, 10.4.2020, (aus 1003 Fotos) auf dem Heimweg, Blick nach Linthal